Aktuelles

Informationsveranstaltung zu den Ergebnissen der
Strukturanalyse für das Gewerbe- und Industriegebiet Sandreuth



Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 18.06.2024 hat das Planungsbüro Herwarth + Holz
interessierten Unternehmen die Ergebnisse der Strukturanalyse für das Gewerbe- und Industrie-
gebiet Sandreuth vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.

Die von der Wirtschaftsförderung Nürnberg beauftragte Studie wurde in enger Abstimmung mit den
involvierten Fachämtern, externen Expertinnen und Experten sowie unter Beteiligung ansässiger
Unternehmen und Eigentümer*innen erarbeitet.

Ziel der Studie war es, basierend auf den Ergebnissen einer umfangreichen Bestandsaufnahme,
relevante Handlungsfelder, Entwicklungsziele sowie geeignete Maßnahmen für die zukunftsfähige
Sicherung und Qualifizierung des etwa 32 ha großen Gewerbe- und Industriegebiets zu definieren.

Machbarkeitsstudie 'Ortsmitte Schenefeld'



Die Gemeindevertretung von Schenefeld (Holstein) hat in ihrer Sitzung am 13.05.2024 die
Machbarkeitsstudie 'Ortsmitte Schenefeld', die vom Büro Herwarth + Holz / Freischlad + Holz im
Rahmen des Städtebauförderprogramms 'Sozialer Zusammenhalt' erarbeitet wurde, einstimmig
beschlossen.

Die Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der BIG Städtebau GmbH als
treuhänderischer Sanierungsträger sowie unter der Beteiligung politischer Gremien, lokaler
Institutionen und der interessierten Öffentlichkeit erarbeitet. Im Zuge dieses Beteiligungs-
prozesses wurden umfangreiche Abstimmungen, Befragungenvsowie zielgruppenorientierte
Workshops durchgeführt.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen als wesentliche Grundlage für einen hochbaulich-
städtebaulich-freiraum planerischen Realisierungswettbewerb zur Entwicklung der Ortsmitte dienen.
Anschließend soll auf Grundlage der Machbarkeitsstudie und den Ergebnissen des Wettbewerbs die
planungsrechtliche Sicherung der Ziele durch die Aufstellung und Änderung von Bebauungsplänen
folgen. Darüber hinaus wurden städtebauliche Leitsätze für die zukünftige Entwicklung der Ortsmitte
definiert und eine Meilensteinplanung zur Strukturierung der kommenden Verfahrensschritte für die
Neugestaltung der Ortsmitte sowie eine grobe differenzierte Kostenschätzung erarbeitet.

Das neue Jugendhaus in Darmstadt Arheilgen ist eröffnet



Das am 09.12.2023 in Anwesenheit des Oberbürgermeisters sowie weiterer Magistratsmitglieder
und vieler Gäste eröffnete Jugendhaus ist ein wichtiger Baustein zur Vervollständigung des zwi-
schen 2007 und 2010 geschaffenen Gebäudeensembles aus Stadtteilhaus, DRK-Stützpunkt und
Kita. Das für den Stadtteil identitätsstiftende Areal mit gemeinbedarfsorientierten Nutzungen
besticht durch einen Wechsel von Gebäuden, Plätzen und Freianlagen. Das Jugendhaus nimmt
als Anbau an das Stadtteilhaus die Typologie des höhengestaffelten Bestandsgebäudes sowohl
in der Grundrissstruktur als auch in der Kubatur und Materialität auf. Ein überdachter Eingangs-
hof mit Blick in das Foyer wird über einen neu geschaffenen Vorplatz erschlossen. Zum Foyer
öffnen sich ein Mehrzweck- und ein Medienraum. Eine Koch-Bar an der Schnittstelle zur rück-
wärtige gelegenen Servicezone mit Büro und Nebenräumen bildet den kommunikativen Mittel-
punkt des Hauses.

Städtebaulicher Entwurf Erweiterung Rostock Gehlsdorf



Im Rahmen eines städtebaulichen Werkstattverfahrens mit drei ausgewählten Teilnehmern
erarbeitete das Büro Herwarth + Holz in Zusammenarbeit mit Landschaft planen+bauen und
HOFFMANN-LEICHTER Ingenieurgesellschaft mbH einen städtebaulichen Entwurf für die
Erweiterung des Rostocker Ortsteils Gehlsdorf.

Die Grundidee des im Auftrag des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft
erarbeiteten Entwurfs ist die Entwicklung eines kompakten Wohnquartiers, das sich über ein
übergeordnetes Freiraumsystem vielfältig mit den umgebenden Landschaftsräumen verzahnt.
Vom alten Ortszentrum mit dem Kirchenplatz ausgehend, spannt sich die geplante Ortsteil-
erweiterung von Gehlsdorf fächerförmig nach Nordosten in die umgebende Landschaft auf. Als
'Grüne Speichen' verknüpfen die grüngeprägten Wegeverbindungen die historische Ortslage
und das Warnowufer mit der freien Landschaft. Herausgehobene Funktion hat dabei der Toi-
tenwinkler Weg, der als prägnante Mittelachse und als historische Wegeverbindung für das
neue Ortsquartier im besonderen Maße identitätsstiftend ist. An dieser ortsteilversorgenden
Achse reihen sich – von Nord nach Süd – mit dem Alten Gehlsdorfer Friedhof, den grünen
Pocket Parks am Melkweg, dem neuen Quartiersplatz, dem Kleingartenpark und dem Kirchen-
platz – die inneren Grün- und Freiräume sowie wichtige Versorgungseinrichtungen des
Quartiers perlenschnurartig auf.

Zweiphasiger Realisierungswettbewerb Schulcampus Heidelberg entschieden



Den ersten Preis beim Wettbewerb zur Weiterentwicklung des Schulcampus Mitte zwischen
West- und Südstadt in Heidelberg haben die Architekten h4a Gesert + Randecker aus Stutt-
gart gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen aus Düsseldorf ge-
wonnen.

Im Juli 2022 lobte das Hochbauamt der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Inter-
nationalen Bauausstellung Heidelberg den europaweiten Wettbewerb n. RPW 2013 aus. An
der ersten Wettbewerbsphase nahmen 22 Planungsteams teil. Ende Februar 2023 wählte
das Preisgericht sieben Teams für die weitere Ausarbeitung ihrer Entwürfe in der zweiten
Phase aus.

Da der nachhaltigen Entwicklung des gesamten Bildungscampus und seiner Vernetzung mit
der Umgebung eine besondere Rolle zukommt, wurden bereits in der ersten Phase Vorschlä-
ge zur Erweiterung der Pestalozzi-Grundschule, zur Nachnutzung der Gebäude der ehemaligen
Julius-Springer- und der alten Hotelfachschule sowie zur Ergänzung von Wohnnutzungen und
zu einem landschaftsarchitektonischen Gesamtkonzept erarbeitet.

In der zweiten Phase wurde der Neubau der Willy-Hellpach-Schule sowie eines Campus-
hauses mit den entsprechenden Freiflächen fokussiert.

Vorsitzender des Preisgerichts war Prof. Volker Staab aus Berlin. Verantwortlich für das
Wettbewerbsmanagement war das Büro Freischlad + Holz.

Die Bilder vermitteln Eindrücke der Pressekonferenz.

Freiraumplanerischer und städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Uferpromenade Kiellinie entschieden



Der freiraumplanerische und städtebauliche Realisierungswettbewerb Uferpromenade Kiel-
linie mit Ideenteilen wurde am 01.12.2022 juriert. Ausloberin des Wettbewerbs war die Landes-
hauptstadt Kiel, vertreten durch das Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt unter der
Leitung von Doris Grondke. Verantwortlich für das Wettbewerbsmanagement waren die Büros
Herwarth + Holz / Freischlad + Holz.

Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. em. Kees Christiaanse, Stadtplaner und Gründer
von KCAP aus Zürich, wählte mit großer Mehrheit den Entwurf der Büros Studio RW aus Berlin
als Gewinner aus.

Das langgestreckte Wettbewerbsgebiet, das auf einer Länge von etwa 3.500 Metern eine Größe
von ca. 11,6 ha aufweist, umfasst die Uferpromenade Kiellinie, die in Teilen unmittelbar an den
Düsternbrooker Fördehang angrenzt. Im Ensemble prägen beide öffentlichen Räume nachhaltig
das Bild der Landeshauptstadt Kiel als Stadt am Wasser.

Aufgabe des nicht offenen, freiraumplanerischen und städtebaulichen Wettbewerbs nach den
Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) war der Entwurf eines freiraumplanerischen
und städtebaulichen Konzeptes für die Neugestaltung der Kiellinie als attraktive Uferpromena-
de mit unterschiedlichsten Nutzungen. Hierzu gehört die Schaffung und Weiterentwicklung von
vielseitigen Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen aber auch ansprechenden Zugangsmöglich-
keiten zum Wasser einschließlich Badestellen.

Die Bilder vermitteln Eindrücke der Pressekonferenz.

Architektonischer und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb
'Gesamtschule Nord+' mit städtebaulich freiraumplanerischem Ideenteil
für das nord-östliche Umfeld' entschieden



Ausgelobt wurde der Wettbewerb durch die Stadt Kassel sowie die Stadt Kassel Immobilien
GmbH & Co. KG, vertreten durch die GWG Projektentwicklung GmbH. Mit dem Wettbewerbs-
management beauftragt war das Büro Freischlad + Holz.

Zur Schaffung einer vielfältigen Schullandschaft soll die heute am Rand des Stadtteils Nord-
Holland situierte Schule Hegelsberg aufgegeben und in der Mitte des Stadtteils Kassel Nord-
Holland, unmittelbar am Nordstadtpark, neu gebaut werden. Die Architektur des Neubaus soll
nicht nur die innovativen pädagogischen Ansätze der integrierten Gesamtschule abbilden,
sondern auch baulich nachhaltig und energieeffizient entwickelt werden.

In der Preisgerichtssitzung, die am 02. und 03.09.2022 stattfand, stimmte das Preisgericht
unter dem Vorsitz von Prof. Matthias Sauerbruch aus Berlin für den Entwurf des Teams Ate-
lier 30 Architekten GmbH aus Kassel, das mit dem Landschaftsarchitekturbüro weihrauch +
fischer GmbH aus Solingen sowie dem Stadtplanungsbüro rheinflügel severin aus Düssel
dorf am Wettbewerb teil genommen hat.

Im städtebaulichen Ideenteil wurden fünf gleichwertige 3. Preise vergeben. Am europaweit aus
geschriebenen Realisierungs- und Ideenwettbewerb haben insgesamt 19 interdisziplinär be-
setzte Planungsteams von Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern teilgenommen.

Die Bilder vermitteln Eindrücke aus der Preisgerichtssitzung.

Soziale Stadt Eberstadt Süd - Abschlussdokumentation 1999 – 2013

Das Büro Freischlad + Holz war im Rahmen des Städtebauförderprogramms 'Soziale Stadt' als
Stadtteilmanagement im Darmstädter Stadtteil Eberstadt Süd über einen Zeitraum von 15 Jahren,
von 1999 bis 2013, mitverantwortlich für die erfolgreiche Entwicklung des Stadtteils.

Mit dem Programm 'Soziale Stadt' (ab 2020 'Sozialer Zusammenhalt') wurde 1999 eine Gemein-
schaftsinitiative von Bund, Land und Kommunen ins Leben gerufen, um ausgewählte Quartiere
städtebaulich, wirtschaftlich und sozial zu stabilisieren und aufzuwerten.

Eberstadt Süd hat sich im Rahmen des Förderprogramms seit der ersten Stunde als Modellvorhaben
für die Entwicklung eines Hochhausquartiers aus den 1970er Jahren etabliert. Über die Bündelung
einer Vielzahl von städtebaulichen Maßnahmen und nicht investiven Projekten wurde nicht nur
eine städtebauliche sondern auch eine nachhaltige soziale Stabilisierung des Stadtteils erreicht.
Die Abschlussdokumentation zur 'Sozialen Stadt' Eberstadt Süd kann auf der Homepage der Stadt
Darmstadt über den folgenden Link

Soziale Stadt Eberstadt Süd - Abschlussdokumentation 1999-2013


sowie über den Downloadbereich dieser Homepage heruntergeladen werden.

Meinungsbild zur Gestaltung des Marktplatzes im Alten Ort in Neu-Isenburg



Der Entwurf des Büros Freischlad + Holz zur Umgestaltung des Marktplatzes im Alten Ort
in Neu-Isenburg ist bei der Meinungsumfrage der Stadtöffentlichkeit als beliebtester Ge-
staltungsvorschlag ausgewählt worden. Über 1.500 Bürger*innen haben sich an der
Meinungsumfrage beteiligt, bei der vier Entwürfe zur Auswahl standen.

Der Entwurf des 'Wasserspiels als moderne Interpretation der Historie' verbindet Gegenwart
und Vergangenheit durch Wasser, Licht und Klänge. Das im Erscheinungsbild über Tages-
und Jahreszeiten vielfach veränderbare Wasserspiel bildet als Intarsie auf dem Marktplatz
den Grundriss des alten Rathauses ab. Das historische Gebäude selbst wird in den Abend-
stunden holografisch erlebbar. In der Bodenplatte des Wasserspiels findet sich auch das
für die Gründungsgeschichte der Stadt stehende Hugenottenkreuz wieder.

Eine ausführliche Auswertung des Meinungsbildes und die Übersicht über die alternativen
Entwürfe stehen in der Pressemitteilung vom 27.07.2022 auf der Onlinepräsenz Neu-Isen-
burgs unter folgendem Link zur Verfügung:

Ergebnis Meinungsbild zur Gestaltung des Marktplatzes im Alten Ort

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms 'Wachstum und nachhaltige Erneuerung' soll der
Alte Ort mit dem mittig gelegenen Marktplatz grundlegend aufgewertet werden.

Gestaltungshandbuch Innenstadt Neu-Isenburg



Die Stadtverordnetenversammlung von Neu-Isenburg hat in ihrer Sitzung am 29. März 2022
das Gestaltungshandbuch Innenstadt beschlossen, das vom Büro Herwarth + Holz /
Freischlad + Holz erarbeitet wurde.

Das Gestaltunghandbuch Innenstadt ist ein Gesamtwerk, das Regelungen zur Gestaltung
von Bebauung, Freiflächen, Werbeanlagen und Sondernutzungen beinhaltet und vier Broschüren
umfasst, die unter nachfolgendem Links einzeln herunter geladen werden können:

1. Gestaltungssatzung Bebauung und Freiflächen Alter Ort


2. Gestaltungsleitfaden Bebauung und Freiflächen Frankfurter Straße / Bahnhofstraße


3. Gestaltungssatzung Werbeanlagen Innenstadt


4. Gestaltungsleitfaden Sondernutzungen Innenstadt


Städtebauliche Machbarkeitsstudie für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark



Gemeinsam mit weberbrunner architekten und Landschaft planen + bauen hat das Planungs-
büro Herwarth + Holz im Rahmen des Werkstattverfahrens 'Jahn-Sportpark' einen Beitrag für
das Szenario 'Umbau, Erhalt und Sanierung' erarbeitet.
Das im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen erarbeitete
Konzept zeigt im Sinne des 'design-for-all' auf, wie das Stadion inklusionsgerecht und für
bis zu 20.000 Zuschauer*innen entwickelt werden kann. Neben dem Stadion werden auf
dem Gelände des Sportparks außerdem durch multicodierte Sportflächen Bedarfe für ver-
schiedene Sportarten und Zielgruppen gedeckt. Im Kontext der ansonsten dicht bebauten
Umgebung wird mit dem Konzept durch eine effektive Flächennutzung, einer insgesamt
geringeren Versiegelung sowie dem Erhalt und der Ergänzung des Baumbestands ein
ökologisch wertvoller Beitrag geleistet, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen.

Die Plakate sowie die Konzepterläuterung können unter folgenden Links herunter-
geladen werden:

Städtebauliche Machbarkeitsstudie Jahn-Sportpark_Plakate


Städtebauliche Machbarkeitsstudie Jahn-Sportpark_Konzepterläuterung


Potenzialstudie Gewerbegebiet Storkower Straße



Das Planungsbüro Herwarth und Holz hat im Auftrag des Büros für Wirtschaftsförderung des
Bezirksamts Pankow eine Potenzialstudie für die zukünftige Entwicklung des Gewerbegebiets
Storkower Straße erarbeitet. Das Gewerbegebiet Storkower Straße ist einer der wenigen ver-
bleibenden zentrumsnahen Gewerbestandorte Berlins und soll sich vor dem Hintergrund ver-
schiedener Nutzungskonkurrenzen nachhaltig als Gewerbestandort profilieren.
Neben der Qualifizierung der inneren Erschließung in einer robusten und additiv entwickel-
baren städtebaulichen Struktur, zeigt die Studie insbesondere auf, wie Flächenpotenziale
für verschiedene gewerbliche Nutzungsschwerpunkte (Cluster) entwickelt werden können.
Im Ergebnis können zusätzlich zu den überschlägig 220.000 qm BGF im Bestand weitere
360.000 qm BGF unter Nutzung der vorhandenen Flächenpotenziale nachgewiesen werden.
Im Zuge der Studie wurden mit dem Gebietsdialog 'Gewerbegebiet Storkower Straße', einer
Online-Beteiligung auf 'mein.berlin.de' sowie einer Postkartenaktion verschiedene Dialog-
formate angeboten, um insbesondere die ansässigen Unternehmen und Eigentümer*innen
im Erarbeitungsprozess zu beteiligen.

Die Potenzialstudie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Broschuere_Potenzialstudie Gewerbegebiet Storkower Strasse.pdf